Zum Inhalt springen
 HEUTE: Anfahrt ab 13 €
Strothmann Schädlingsbekämpfung
03423 615 9979
← Ratgeber · Anleitung

Holzschutz: Warum Holz geschützt werden muss

14. März 2026· 5 Min. Lesezeit
Hendrik Strothmann und Marcus Schwarze mit Ausrüstung vor einem Holzstapel

Holz ist ein natürlicher und sehr vielseitiger Baustoff. Es wird für Möbel, Terrassen, Fassaden, Zäune oder Gartenhäuser verwendet. Doch ohne den richtigen Holzschutz kann Holz schnell beschädigt werden. Regen, Sonne, Frost oder Schädlinge greifen das Material an. Besonders im Außenbereich kann Holz ohne Schutz schnell verwittern, grau werden oder sogar faulen. Mit dem richtigen Holzschutz bleibt das Material jedoch lange stabil und behält seine natürliche Optik. Gleichzeitig verlängert eine gute Behandlung die Lebensdauer von Holz deutlich. Holzschutz ist dabei nicht nur für den Außenbereich wichtig, sondern auch für den Innenbereich.

Welche Schäden können ohne Holzschutz entstehen?

Unbehandeltes Holz ist verschiedenen Belastungen ausgesetzt. Diese können langfristig zu Schäden führen.

Feuchtigkeit

Feuchtigkeit ist einer der größten Feinde von Holz. Regen, Schnee oder hohe Luftfeuchtigkeit können in die Holzfasern eindringen. Das Holz beginnt zu quellen und kann im schlimmsten Fall faulen. Ein guter Holzschutz verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit in das Material.

UV-Strahlung

Sonnenlicht verändert die Struktur des Holzes. Ohne Schutz bleicht die Oberfläche aus und wird grau. Dieser Prozess nennt sich Vergrauung des Holzes.

Pilze und Schimmel

Wenn Holz dauerhaft feucht bleibt, können sich Pilze und Schimmel bilden. Diese greifen die Holzstruktur an und schwächen das Material.

Holzschädlinge

Holzwürmer oder andere Insekten können sich im Holz einnisten. Sie zerstören das Material von innen und sind oft erst spät sichtbar.

Holzschutz im Außenbereich

Holz im Außenbereich benötigt besonders starken Schutz. Hier ist das Material ständig Wind, Wetter und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Typische Einsatzbereiche sind:

  • Holzterrassen
  • Gartenmöbel
  • Zäune
  • Carports
  • Gartenhäuser
  • Fassadenverkleidungen

Für diese Anwendungen werden meist spezielle Holzschutzmittel für außen verwendet. Diese enthalten Schutzstoffe gegen Feuchtigkeit, UV-Strahlung, Pilze und Insekten.

Holzschutz im Innenbereich

Im Innenbereich ist Holz weniger belastet. Hier geht es hauptsächlich um Schutz vor Verschmutzung und Feuchtigkeit. Typische Anwendungen sind Parkett, Möbel, Treppen und Wandverkleidungen.

Hier kommen häufig Holzöl, Holzlack und Holzwachs zum Einsatz. Diese Produkte schützen die Oberfläche und bringen gleichzeitig die natürliche Holzmaserung besonders schön zur Geltung.

Die wichtigsten Holzschutzmittel

Es gibt verschiedene Produkte für den Holzschutz, jedes hat seine eigenen Vorteile. Holzschutz sollte immer auf die spezifischen Anforderungen der Holzart abgestimmt werden.

MittelWirkungGeeignet für
DünnschichtlasurZieht tief ins Holz ein, schützt vor Feuchtigkeit und UV-Strahlen, die Maserung bleibt sichtbarZäune, Gartenmöbel
DickschichtlasurBildet eine Schutzschicht auf dem HolzFenster, Türen
HolzölZieht in die Holzfasern ein und macht das Holz wasserabweisend, die natürliche Holzoptik bleibt vollständig erhaltenTerrassen, Gartenmöbel, Holzböden
HolzlackBildet eine geschlossene Schutzschicht und schützt besonders gut vor Feuchtigkeit, verdeckt aber teilweise die HolzstrukturOberflächen mit hoher Feuchtebelastung
ImprägnierungSchützt besonders gut vor Pilzen, Schimmel und InsektenErste Schutzschicht vor Lasur oder Lack

Holz richtig behandeln: Schritt für Schritt

  1. Holz reinigen
    Die Oberfläche muss sauber und trocken sein. Schmutz, Moos oder alte Beschichtungen sollten entfernt werden.
  2. Holz schleifen
    Durch leichtes Schleifen wird die Oberfläche glatt. Dadurch kann das Holzschutzmittel besser in das Material eindringen.
  3. Holzschutzmittel auftragen
    Lasur, Öl oder Lack werden mit Pinsel oder Rolle gleichmäßig aufgetragen.
  4. Trocknen lassen
    Je nach Produkt dauert die Trocknung mehrere Stunden.
  5. Zweite Schutzschicht auftragen
    Viele Produkte benötigen zwei Anstriche, um optimal zu schützen.

Wie oft muss Holzschutz erneuert werden?

Wie oft Holz nachbehandelt werden muss, hängt von der Nutzung und dem Produkt ab. Regelmäßige Kontrolle hilft, Schäden frühzeitig zu erkennen.

Richtwerte

1 Jahr
Holzöl: meist einmal pro Jahr
2 bis 3 Jahre
Lasur
3 bis 5 Jahre
Lack

Tipps für langlebigen Holzschutz

  • Staunässe vermeiden
  • direkten Bodenkontakt verhindern
  • Holz regelmäßig reinigen
  • beschädigte Stellen frühzeitig behandeln
  • Holz regelmäßig nachölen oder nachlasieren

Fazit

Holzschutz ist entscheidend, um Holz langfristig zu erhalten. Besonders im Außenbereich schützt eine gute Behandlung vor Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Schädlingen. Mit Lasuren, Ölen oder Lacken lässt sich Holz effektiv schützen und gleichzeitig optisch aufwerten. Wer Holz regelmäßig pflegt und nachbehandelt, kann sich viele Jahre an stabilen und schönen Holzoberflächen erfreuen, egal ob im Innen- oder Außenbereich.

Fragen zum Holzschutz? Strothmann Schädlingsbekämpfung berät Sie

Wir prüfen Holz auf Feuchte- und Schädlingsschäden in Eilenburg und Umgebung. Rufen Sie uns an: 03423 615 9979.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Sie finden Ihre Frage hier nicht? Rufen Sie an oder schreiben Sie uns, wir melden uns schnell zurück.

Jetzt anrufen03423 615 9979

Weiterlesen

Mehr aus dem Ratgeber

Diese Beiträge passen zum Thema, das Sie gerade gelesen haben.

Hendrik Strothmann, Ihr kompetenter Ansprechpartner bei Strothmann Schädlingsbekämpfung

Kontaktieren Sie uns

Hendrik Strothmann, Ihr kompetenter Ansprechpartner

Telefon:03423 615 9979

Jetzt telefonisch erreichbar